Die Welt ist voller Nachrichten. Aber sind sie bedeutsam für Ihre Reise? Müssen Sie sich Gedanken machen? Müssen Sie nicht, das haben wir schon getan. Und wenn eine Reise durchgeführt wird, dann deshalb, weil sie nach unseren heutigen Erkenntnissen sicher ist. Für Ihre persönliche Einschätzung geben wir Ihnen zu allen Ländern, die derzeit in den Schlagzeilen stehen, noch die folgenden Hintergrund-Informationen:

Bolivien: Lage nach Rücktritt des Präsidenten

Stand 14.11.2019

Die Protestwelle, die seit der Präsidentschaftswahl vielerorts das öffentliche Leben in Bolivien beeinträchtigt, ebbt auch nach dem Rücktritt von Präsident Morales nicht ab.

Diverse Grenzübergänge wurden vorübergehend geschlossen, es kommt vor allem in den größeren Städten und auf den Zufahrtsstraßen zu den Flughäfen zu Protesten und Blockaden. Das Auswärtige Amt rät momentan von nicht notwendigen Reisen nach Bolivien ab.

Aktuell sind Gäste unserer Altiplano-Reise, bei der ein Aufenthalt in Bolivien ab dem 15.11. geplant war, in Südamerika unterwegs. Im Interesse der Sicherheit unserer Gäste und um einen möglichst reibungslosen Reiseablauf zu gewährleisten, werden wir den Reiseverlauf umstellen und diesen Gästen ein attraktives Alternativprogramm in Chile und Peru, ohne Aufenthalt in Bolivien anbieten.

Die nächsten Altiplano-Reisen mit einem geplanten Aufenthalt in Bolivien starten im Februar 2020.

Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort, die die Lage weiterhin genau beobachten. Wir hoffen, dass sich die Lage in den kommenden Wochen beruhigt und unsere nächsten Reisen mit Aufenthalt in Bolivien planmäßig durchgeführt werden können. Sollten die Proteste anhalten und Programmänderungen nötig sein, werden wir alle betroffenen Gäste entsprechend informieren.

Israel: Raketenabschuss aus dem Gazastreifen

Stand 12.11.2019

Nach der Tötung eines Anführers der militanten Organisation „Islamischer Dschihad“  durch das Israelische Militär ist es am 12. November zu verstärktem Raketenbeschuss auf israelische Gebiete aus dem Gazastreifen sowie israelischen Gegenangriffen gekommen.

Die nächste Israel-Reise startet am 17.11.2019. Die besonders betroffenen Gebiete in der Grenzregion zum Gazastreifen sind nicht Teil unserer Reiseroute. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort und werden die Lageentwicklung weiter genau beobachten. Bei Bedarf werden wir auf aktuelle Veränderungen der Lage umgehend reagieren, um die Sicherheit unserer Gäste zu gewährleisten.

Chile: Lage nach Aufhebung des Ausnahmezustandes

Stand 01.11.2019

Auch nach Aufhebung des Ausnahmezustandes und der Ausgangssperren kommt es in Santiago und anderen Städten weiterhin zu Protesten und Demonstrationen. Besonders im Zentrum von Santiago kann es dadurch zu Einschränkungen und Blockaden kommen.

Momentan befinden sich Chamäleon-Gäste in Chile. Allen Gästen geht es gut. Die Reiseprogramme in den betroffenen Gebieten wurden in Absprache mit unseren Kollegen vor Ort entsprechend der aktuellen Lage angepasst.

In Reaktion auf die anhaltenden Proteste im Stadtzentrum von Santiago, buchen wir alle Gäste für unsere unmittelbar bevorstehenden Reisen in Alternativunterkünfte in ruhigeren Bezirken außerhalb des Zentrums um. In den von uns besuchten Gebieten Atacama, im Seengebiet, sowie in Patagonien ist es momentan ruhig und alle Programmpunkte können planmäßig durchgeführt werden.

Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort, die die Lage weiterhin genau beobachten und wo nötig, auch kurzfristig Reisen umleiten und Programme anpassen, sollte es zu Protesten oder sonstigen Behinderungen auf unserer Reiseroute kommen. Unsere Reiseleiter sind sensibilisiert und zu erhöhter Aufmerksamkeit sowie Meidung von Menschenansammlungen angehalten.

Wir hoffen auf eine baldige Lageentspannung und wünschen all unseren Gästen ungeminderte Vorfreude auf unvergessliche Erlebnisse in Chile.

 

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