Die Welt ist voller Nachrichten. Aber sind sie bedeutsam für Ihre Reise? Müssen Sie sich Gedanken machen? Müssen Sie nicht, das haben wir schon getan. Und wenn eine Reise durchgeführt wird, dann deshalb, weil sie nach unseren heutigen Erkenntnissen sicher ist. Für Ihre persönliche Einschätzung geben wir Ihnen zu allen Ländern, die derzeit in den Schlagzeilen stehen, noch die folgenden Hintergrund-Informationen:

Mosambik: Lage nach Zyklon Idai

Stand 20.03.2019

Der Zyklon Idai ist in der Nacht vom 14. auf den 15. März mit Windböen von bis zu 160 Kilometern pro Stunde in der Nähe der mosambikanischen Hafenstadt Beira auf Land getroffen und hat in den Provinzen Sofala, Manica und Tete schwere Überschwemmungen und Verwüstung verursacht.

Auch in der östlichen Grenzregion des benachbarten Simbabwe und im Süden Malawis haben starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Schäden an der Infrastruktur geführt.  

Momentan befinden sich keine Chamäleon-Gäste in Mosambik. Aufenthalte in Mosambik bieten wir lediglich im Rahmen von Anschlussprogrammen im ca. 300 km südlich von Beira gelegenem Vilanculo und ca. 500 km südlich gelegenen Tofo an. Weder Vilankulo noch Tofo waren von den Unwettern betroffen und es gibt keinerlei Einschränkungen für Gäste in diesen Regionen.

Im Rahmen einiger unserer Namibia- und Botswana-Reisen, sowie bei Anschlussprogrammen besuchen wir die Victoriafälle in Simbabwe. Diese befinden sich im äußersten Westen des Landes, der von den Unwettern nicht betroffen ist. Auch hier ist mit keinerlei Einschränkungen für unsere Gäste zu rechnen.

Die nächsten Abreisen nach Malawi starten wieder ab Ende April. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort und beobachten die Situation weiterhin genau. Mit Ende der Regenzeit rechnen wir in den kommenden Wochen mit einer Lageentspannung in den betroffenen Gebieten im Süden und gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass alle bevorstehenden Malawireisen planmäßig durchgeführt werden können.

Neuseeland: Angriff auf zwei Moscheen in Christchurch

Stand 15.03.2019

Am Nachmittag des 15. März kamen bei einem Angriff auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch mindestens 49 Menschen ums Leben und es gab zahlreiche Verletzte. Die Verdächtigen wurden inzwischen festgenommen. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen.

Momentan sind zwei Chamäleon-Gruppen in Neuseeland unterwegs. Eine weitere Gruppe reiste am Tag des Anschlages aus Auckland ab. Keine der Gruppen befand sich zum Zeitpunkt des Anschlags in Christchurch, und allen unseren Gästen geht es gut.

Die nächsten Aufenthalte in Christchurch sind ab dem 21. März geplant. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort und werden die Lageentwicklung weiter sehr genau beobachten, um die Sicherheit unserer Gäste zu gewährleisten. Zur Zeit gehen wir davon aus, dass alle aktuellen und bevorstehenden Neuseelandreisen planmäßig durchgeführt werden können. 

Äthiopien: Absturz einer Maschine des Typs Boeing 737 Max 8

Stand 13.03.2019

Am Sonntag, den 10.03. ist eine Boeing 737 Max 8 der Ethiopian Airlines auf dem Flug von Addis Abeba nach Nairobi abgestürzt. Es gibt leider keine Überlebenden. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

Es waren keine Chamäleon-Gäste an Bord. Die Sicherheit unserer Gäste ist unser höchstes Gut. Daher beobachten wir die Situation sehr genau und stehen in engem Kontakt mit den Behörden, um alle relevanten Informationen zu erhalten.

Mittlerweile haben die meisten Airlines sich dazu entschieden, den Flugzeugtyp bis auf weiteres nicht mehr einzusetzen. Sehr viele Staaten haben den Luftraum für die Boeing 737 Max 8 gesperrt.

Wir werden ab sofort keine Boeing 737 Max 8 mehr für unsere Gäste nutzen. Das gilt mindestens solange die deutschen und EU-Behörden ihr Flugverbot aufrecht erhalten. Dieser Maschinentyp war bei unseren Reisen nach Island, Oman und Malawi eingeplant. Betroffene Gäste werden von uns persönlich informiert.

CHF